Klimawandel und die heiße Luft der SPD (Teil 2)

Vor kurzem ging es ja auf dieser Seite um die heiße Luft der SPD Freiburg beim Thema Klimawandel:

Daher nochmal ein Beitrag zum faktischen Abstimmungsverhalten der SPD-Fraktion beim Thema Mehrfachbeauftragung Wohnbaugebiet Zinklern im Freiburger Gemeinderat:

Zwischen Worten und Taten der SPD im Bereich einer nachhaltigen Stadtentwicklung klaffen Welten!

Hatte die SPD-Fraktion doch sämtliche an einer nachhaltigen Entwicklung orientierten Zusatzanträge von JF/GRÜNEN + UL (siehe Anlage), die nicht von der Verwaltung „übernommen“ worden waren (Ziffern 1, 4, 5 wurden in der Gemeinderatssitzung teilweise leicht modifiziert von der Verwaltung als eigener Antrag übernommen), abgelehnt. Diese Ablehnung seitens der SPD  betraf die Ziffern 2, 3 und 6. Die Ziffer 3 erhielt nur deshalb eine Mehrheit, weil StadträtInnen der Freien Wähler zustimmten.

Die SPD lehnte somit neben Ziffer 2 (mindestens 75% Mehrfamilien-/Geschosswohnungsbau – obwohl gerade dieses Segment aufgrund der Wohnungsknappheit besonders nachgefragt ist und zudem eine flächensparende und vergelichsweise kostengünstigere Bauform darstellt), die Option für die Mehrfachbeauftragung zur Integration auto- bzw. stellplatzreduzierte Bereiche (Ziffer 3) als auch das Ziel zur Entwicklung eines CO2- bzw. klimaneutralen Quartieres (Ziffer 6) ab.

Während eine Ablehnung seitens der CDU nicht unbedingt verwundert, ist ein solcher Rollback in Sachen Nachhaltigkeit bei der SPD schon bemerkenswert – inbesondere angesichts der öffentlichen Äußerungen bekannter SPD-GenossInnen, die medienwirksam das Gegenteil als politisches Ziel der SPD verbreiten …