Beimeldung: Zukunft für das KuCa!

Beimeldung

Zukunft für das KuCa!

Stadtrat Sebastian Müller begrüßt die gemeinsame Strategie für ausreichend Raum an der Pädagogischen Hochschule: „Die PH braucht dringlich zusätzliche Räume für ihren Lehrbetrieb, besonders wenn durch die Umgestaltung des Geländes rund um den Bahnhof Littenweiler die drei Baracken wegfallen.“

Gemeinsam kämpfen nun Stadtpolitik, Rektorat und Asta der PH für eine angemessne Ausstattung. Gerade in einer Bildungsstadt wie Freiburg kommt der Pädagogischen Hochschule mit ihrem vielfältigen Angeboten ein große Bedeutung zu.

Gemeinsame Pressemitteilung von Asta und Rektorat der PH:

Bebauung des Bahnhofsareals in Freiburg-Littenweiler

Die Pädagogische Hochschule Freiburg ist auf Ersatzfläche angewiesen

„Für die Pädagogische Hochschule ist die zentrale Frage bei der Neuordnung des Bahnhofsgeländes in Freiburg Littenweiler, wie rechtzeitig Ersatz für die drei Pavillons gefunden wird, die auf städtischem Gelände stehen“, so Rektor Ulrich Druwe.

In einem dieser Pavillons ist der AStA und das selbstverwaltete Studierendencafé „KuCa“ untergebracht, daneben befinden sich dort das PH Radio und Seminarräume. Wenn die Pavillons den geplanten Wohnhäusern weichen müssen, gehen der Hochschule ca. 600 qm verloren. Der Landesbetrieb Vermögen und Bau ermittelt zurzeit, wie viel Fläche der Pädagogischen Hochschule Freiburg mit ihren 5.100 Studierenden zusteht; erst dann kann über den Flächenbedarf entschieden werden.

Die geplante Bebauung des Bahnhofareals in Freiburg-Littenweiler durch die Stadt Freiburg stellt die Pädagogische Hochschule Freiburg vor große Raumprobleme, die kurzfristig nicht zu lösen sind. Besonders betroffen von dieser Entwicklung ist die studentische Selbstverwaltung, die durch die Pläne der Stadt Freiburg ihr „Studierendenhaus“ verliert.

„Um die Arbeitsfähigkeit der Studierendenvertretung und den Fortbestand ihrer Angebote weiterhin zu gewährleisten, hat für uns als Studierende der Erhalt des KuCas als Ort der Begegnung und als Ort für kulturelle, soziale und politische Projekte höchste Priorität“, sagt Joachim Schweizer vom AStA der PH.

Rektorat, Hochschulrat, Studierende sowie Stadtrat Sebastian Müller sind im Gespräch, um nach geeigneten Möglichkeiten, beispielsweise zur vorübergehenden Unterbringung des AStA und des „KuCa“, zu suchen. Bei einem Gespräch am 14.3.2013 konnte man sich auf die folgenden vier Punkte einigen:

  1. Das Rektorat und die Studierendenvertretung gehen, nach dem aktuellen Planungsstand der Stadt Freiburg davon aus, dass das „KuCa“ Ende 2014 abgerissen wird.
  1. Falls kein nahtloser Übergang in einen Neubau möglich ist, sichert das Rektorat der Studierendenvertretung zu, übergangsweise Flächen für die Studierendenschaft innerhalb der bestehenden Hochschulfläche bereit zu stellen, die gewährleisten, dass die Studierenden ihre derzeitigen Angebote in Selbstverwaltung fortführen können. Die Gestaltung der Räumlichkeiten ist Sache der Studierenden.
  1. Sowohl das Rektorat als auch die Studierendenvertretung streben einen Neubau an, der die der Hochschule fehlenden ca. 1500 qm Fläche abdecken soll. Dies wird gemeinsam von der Landesregierung eingefordert. In diesem angestrebten Neubau stellt die Hochschule der Studierendenvertretung Räumlichkeiten zur freien Nutzung zur Verfügung, die mindestens der aktuellen Fläche des „KuCas“ entsprechen.
  1. Sollte kein Neubau verwirklicht werden, bemüht sich das Rektorat, der Studierendenschaft einen angemessenen Ersatz im Bestand der Hochschule (z.B. ehemaliges Schwimmbad in der Turnhalle) zur Verfügung zu stellen, den die Studierendenvertretung in Selbstverwaltung nutzen kann.

Diese vier Punkte sind Konsens zwischen den am Gespräch vom 14.03.2013 beteiligten Personen und Gruppen (Rektorat, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Ulrich Druwe und Kanzler Hendrik Büggeln; Studierendenvertretung, vertreten u. a. durch Joachim Schweizer und Jana Sachs; Vorsitzende des Hochschulrates Anne-Kathrin Deutrich; Stadtrat Sebastian Müller).

Sebastian Müller: „Wir wollen klar machen, dass eine ausreichende Flächenversorgung der Hochschule ein Anliegen der Studierenden, Hochschulleitung aber auch der Stadtpolitik ist.“

Pädagogische Hochschule Freiburg
Presse & Kommunikation
Helga Epp
epp@ph-freiburg.de

Pädagogische Hochschule Freiburg
Rektor Prof. Dr.Ulrich Druwe
rektor@ph-freiburg.de