Bürgergespräch zur Zukunft des KuCA

Presseerklärung zum Interessiertengespräch zur Zukunft des KuCas im Rahmen der KuCa-Aktion-Week am 10.07.2013 

Am Mittwochabend (11.07.2013) um 17:00 Uhr fanden sich ca. 20 Interessierte auf der Wiese vor der Aula der PH ein, um sich über das KuCa auszutauschen. Es waren neben Studierenden auch Anwohner*innen, Vertreter*innen aus dem Ebneter Ortschaftsrat und dem Stadtrat sowie eine Vertreterin der Presse anwesend.

Nach einer kurzen Einführung in die Thematik anhand eines Films, begaben sich die Teilnehmer*innen in Kleingruppen und tauschten sich unter anderem über folgende Fragen aus:

  • Welchen Stellenwert hat das Kulturcafé im Stadtteil?
  • Kann sich aus dem Kulturcafé ein Stadtteilzentrum entwickeln?
  • Welche Nutzungen können Sie sich für den Bahnhof Littenweiler vorstellen?
  • Wie soll das bisher als Parkplatz genutzte Gelände gestaltet werden?

Im speziellen wurden die Lärmbelastung bei Veranstaltungen und die Kommunikation zwischen dem KuCa und dem Stadtteil besprochen.

Über die Frage, ob in Littenweiler ein Stadtteilzentrum in Verbindung mit dem KuCa entstehen kann, wurde vor allem vor dem Hintergrund der Standortfrage, kontrovers diskutiert. Der Bahnhof wurde aus Kostengründen und auf Grund der ungeklärten Eigentumsverhältnisse kritisch betrachtet.

Als Idee eines Anwohners wurde eine Raumschaffung durch Umbaumaßnahmen im Innenhof der PH eingebracht. Ebenso wurde über das Parkhaus an der PH nachgedacht. Für die Gestaltung des Parkplatzes wurde die Frage in den Raum geworfen, ob die Wagenburg, die sich im Moment dort befindet, auf Dauer bleiben könnte.Konkreter wurde sich mit dieser Frage jedoch nicht befasst. 

Joachim Schweizer, Mitglied des AK KuCa-bleibt!, erklärte im Anschluss an das Gespräch: „Grundsätzlich sehen alle Teilnehmer*innen die Wichtigkeit des KuCa auch für den Stadtteil. Einige Anwesende wünschen Verbesserungsbedarf beim Thema Lärm und der Kommunikation zwischen KuCa und Stadtteil. Der Grundtenor des Gesprächs war, dass das KuCa in Littenweiler auf jeden Fall erhalten werden soll.“

Auch der anwesende Stadtrat Sebastian Müller befand: „Alles in Allem war es eine sehr konstruktive und bereichernde Gesprächsrunde für alle Seiten.“

Wir hoffen, dass die Kommunikation zwischen Anwohner*innen und Studierenden auch weiterhin so positiv und gewinnbringend stattfinden kann.

Bei Rückfragen:
Joachim Schweizer, Mitglied des AK KuCa bleibt!: vorstand@usta-ph.de, 0761-682370
Sebastian Müller, Stadtrat Junges Freiburg: sbamueller@gmx.de,

Bildmaterial vom Interessiertengespräch für Ihre Nutzung finden sie unter: http://www.flickr.com/photos/sbamueller/sets/72157634595113308/