Gegen Gewalt und Lärm hilft Na(c)h(t)verkehr und weniger Sperrzeit.

Gegen Gewalt und Lärm hilft Na(c)h(t)verkehr und weniger Sperrzeit.

Stadtrat Sebastian Müller (Junges Freiburg):

  • Mehr Nachtverkehr,
  • Öffnung des Bahnhofs und
  • Abschaffung der Sperrzeit als Schlussfolgerungen aus dem Fachgespräch „Lärm in der Innenstadt“

Stadtrat Sebastian Müller (Junges Freiburg) zieht Schlussfolgerungen aus dem Fachgespräch „Lärm in der Innenstadt“ und der letzten Sitzung des Arbeitskreis Kommunale Kriminalprävention:

Die Lärmproblematik in der Innenstadt ist komplex und nicht durch einfache Maßnahmen zu beheben. Freiburg braucht keine schwarzen Sheriffs, die nachts die Menschen vom Augustinerplatz verjagen.“

Müller fordert einen ÖPNV-Nachtverkehr für junge Erwachsene aus Lahr, Lörrach und Offenburg, um nach Freiburg zu kommen und wieder nach Hause. Dazu brauche man einen offenen Bahnhof, damit Bewohner des Sedanviertels nicht belästigt werden.

Müller fordert ebenfalls das Abschaffen der Sperrzeiten, damit Diskotheken und Nachtclubs durchgängig für das Partyvolk offen sind. Nach Informationen der Polizeidirektion Freiburg gehe die Gewalt-kriminalität in der Innenstadt von einem hohen Niveau seit einigen Jahren leicht zurück. Dies zeige, dass die Freiburger Präventionsmaß-nahmen wirken.

Freiburg braucht daher keine ehemaligen Fremdenlegionäre in schwarzen Uniformen die durch die Stadt patrouillieren und jeden ermahnen, der zu laut spricht., wie Daniel Sander es fordert. Sein Konzept war und ist nicht gegenfinanziert und nicht zu Ende gedacht.
(http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.privater-wachdienst-in-herrenberg-ein-stuntman-sorgt-fuer-ruhe-in-der-stadt.05637df3-3323-49ca-bac6-b115aa1bbdc9.html )

Die Innenstadtgewalt und der Alkoholkonsum ist dabei ein Problem junger und mittelalter Erwachsener, kein Jugendproblem“, erklärt Stadtrat Sebastian Müller. Die Opfer und Täter seien fast alle volljährig.

Für Rückfragen: Sebastian Müller, Stadtrat Junges Freiburg  sbamueller@googlemail.com