Junges Freiburg – Stadtrat Müller fordert anlässlich des Jahrs der Kinderrechte, Spielplätze mit Kinderbeteiligung zu planen

 PRESSEMITTEILUNG

10.12.2013

Stadt nutzt Steuermehreinnahmen 2014 für zusätzliche Spielplatzsanierungen

Junges Freiburg – Stadtrat Müller fordert anlässlich des Jahrs der Kinderrechte, Spielplätze mit Kinderbeteiligung zu planen

In der heutigen Gemeinderatsvorlage wird von der Verwaltung vorgeschlagen, aufgrund der zu erwartenden Steuermehreinnahmen, 500.000€ mehr für die dringend erforderliche Sanierung der Freiburger Kinderspielplätze in den Haushalt 2014 einzustellen (Drucksache G-13/171).

Junges Freiburg Stadtrat Sebastian Müller verknüpft diesen Vorschlag mit einer inhaltlichen Forderung nach mehr Kinderbeteiligung.

Müller schlägt vor, konkrete Maßnahmen zur Gestaltung und Ausrüstung der Spielflächen mit den NutzerInnen, d.h. den in der Umgebung lebenden bzw. zur Schule oder in Kindertagesstätten gehenden Kindern sowie dem Kinderbüro intensiv abzustimmen:

Freiburg ist eine der wenigen Städte mit einer steigenden Geburtenrate. Die Stadt sollte die jungen Neubürger mit sanierten Kinderspielplätzen begrüßen und dabei die Nutzer mehr in den Blick nehmen.“

Eine solche Kinder- und Jugendbeteiligung formulierte er auch kürzlich in einem Brief an die Kinder- und Jugendbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Freiburg solle das kommende Jahr 2014 als „Jahr der Kinderrechte“ ausrufen. Anlass ist der Beschluss der Grün-Roten Landesregierung, das 25 jährige Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention zu feiern. Weiterlesen

Spielplatzsanierung DRUCKSACHE G-13/171

Freiburg, den 10.12.2013

Betreff: Spielplatzsanierung DRUCKSACHE G-13/171

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon,

In Drucksache G14/171 wird der Gemeinderat heute voraussichtlich der Verwendung von Mehreinnahmen, darunter 500.000 für die Sanierung von Spielplätzen zustimmen. Das ist eine gute Nachricht, weil damit der Sanierungsstau mittelfristig abgebaut werden kann.

Wir bitten Sie dabei zu beachten, das wir uns wünschen, das zukünftige Sanierungen immer unter Beteiligung, der die Spielflächen nutzenden Kindern und Jugendliche erfolgen soll. Nach der Umgestaltung des Spielplatzes beim DFG, den uns Herr Leser vorgestellt hat, wäre ja auch ein Referenzobjekt vorhanden, das man bei den entsprechenden Planungsverfahren vorführen kann.

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Weiterhin bitte ich Sie zu prüfen, ob der Spielplatz im Seepark zwischen den Häusern Schongauerweg, der großen Freitreppe und dem Boulefeld, welcher im Rahmen der Landesgartenschau entstand und derzeit wenig attraktiv ist (uneinsichtig von außen durch Erdwälle, alte Geräte, …) vordringlich saniert werden kann. Im Stadtteil entstehen derzeit zahlreiche neue Wohnungen mit absehbar jungen Familien, die einen solchen Platz brauchen.

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2014 – Jahr der Kinderrechte

Freiburg, den 6.12.2013

Betreff: 2014 – Jahr der Kinderrechte

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon,
sehr geehrter Frau Kinder- und Jugendbürgermeisterin Stuchlik,

Zum 25. Jahrestag der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention durch die UN-Generalversammlung, veranstaltet das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg gemeinsam mit allen kinder- und jugendpolitischen Akteuren im Land im Jahr 2014 ein Jahr der Kinder- und Jugendrechte.

Ein Schwerpunkt soll auf dem Beteiligungsrecht von Kindern und Jugendlichen nach Art. 12 der UN-Kinderrechtskonvention liegen: Danach haben Kinder und Jugendliche das Recht, in allen sie betreffenden Angelegenheiten alters- und entwicklungsgemäß beteiligt zu werden.

Aber auch alle übrigen Kinderrechte, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind, sind Gegenstand des Jahrs der Kinder-und Jugendrechte 2014.

Die Landesregierung hat alle aufgefordert sich an diesem Jahr zu beteiligen: http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/fm7/1442/Aufruf%20Beteiligung%20am%20JdKuJR.pdf und informiert darüber auf ihrer Website: http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Jahr_der_Kinder-_und_Jugendrechte_2014/307949.html

Viele Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg planen deshalb zu diesem Jahr besondere Aktionen um Kinder und Erwachsene auf Kinderrechte aufmerksam zu machen. Weiterlesen

2013 für Junges Freiburg im Gemeinderat

Am 1.1.2013 rückte ich in den Gemeinderat nach. Nach einem Jahr schaue ich zurück, was erreicht wurde und was vielleicht zu tun bleibt.

Beteiligung – Am 27.11. habe ich zusammen mit dem Vorsitzenden vom Schülerrat Freiburg, Lukas Mörchen, mehr als 3000 Unterschriften für eine verbindliche Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den sie betreffenden Fragen in allen Gemeinden Baden-Württembergs an die Fraktionsvorsitzenden im Landtag übergeben (Foto).

von links: Edith Sitzmann, Ulrich Schmiedel, Peter Hauck, Dr. Rülke, Sebastian Müller, Urs Unkauf bei der Übergabe der Unterschriften im Landtag

von links: Edith Sitzmann, Ulrich Schmiedel, Peter Hauck, Dr. Rülke, Sebastian Müller, Urs Unkauf bei der Übergabe der Unterschriften im Landtag

Zusammen mit den Grünen ist es mir gelungen, in Freiburg Beteiligung als Fördervoraussetzung für die KiTas zu verankern. Alle KiTas brauchen aus Kinderschutzgründen einen Plan, wie sie die Kinder beteiligen.
Beim BeteiligungsHaushalt werden wir die bestehende gute Jugendbeteiligung fortentwickeln.

Wohnen – Im Handlungsprogramm Wohnen der Stadt wurde auf mein Betreiben letzte Woche auch „studentisches Wohnen“ eingebracht. Auf Grundstücken des Studentenwerks wird nun besonders zügig Baurecht geschaffen, genauso wie bei der Entwicklung von neuen Bauflächen. Ziel ist, die Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt zu entlasten.

Zusammen mit einer Gruppe engagierter Bürger und Gemeinderäte aus anderen Fraktionen setzte ich mich auch dafür ein, Leben und Wohnen im Wagen auch in Freiburg möglich zu machen.

Einsatz für das KuCa – Der Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und der Stadtspitze habe ich ein klares Bekenntnis für das studentische und selbstverwaltete Kulturcafé der pädagogischen Hochschule abgerungen. Vor dem Ende des Gerichtsverfahrens um den Bahnhof Littenweiler wird sich zunächst aber nichts tun.

Skateplatz – Der von mir initiierte interfraktionelle Brief hat für Klarheit gesorgt: leider wird es nicht möglich sein, eine Skatefläche am Karlsplatz zu bauen. Stattdessen kann die Sportspange am Dietenbachpark hoffentlich bereits 2014 mit einem Skatepark aufgewertet werden.

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Schulsanierung – Die lange aufgeschobene Sanierung der Staudinger Gesamtschule wird demnächst begonnen. Mit dem Schülerrat Freiburg setzen wir uns dafür ein, dass diese Sanierung bereits in der Planung mit großer Beteiligung der Schüler erfolgt. Sowohl das Jugendzentrum, als auch die Stadtteilbücherei sollen in dem Neubau Platz finden.

Spieplatzsanierung – auch bei Freiburgs Spielplätzen herrscht ein kleiner Sanierungsstau. Um diesen nachhaltig zu verringern, müssen wir die Spielplätze nicht nur sanieren, sondern bei der Sanierung über Kinder- und Elternbeteiligung auch die Bedürfnisse der Nutzer einfließen.

Den Haushaltsberatungen ist es mir gelungen, dass die Zuschüsse für ArTik, Stadtjugendring, das Down-Town-Street-Team und Rosekids erhöht wurden.

Am 12.12.13 um 17:00 diskutiere ich mit jungen Menschen im Haus der Jugend in der Uhlandstrasse 4 zur Frage:
Soll es ab 2014 ein neues „Junges Freiburg“ geben? Es sind alle herzlich eingeladen.

Soll es 2014 ein neues „Junges Freiburg“ geben?

Soll es 2014 ein neues „Junges Freiburg“ geben?

Termin: 12.12.2013 17:00
Haus der Jugend, Uhlandstr. 4

Junge Freiburger treffen sich am Mittwoch, den 12. Dezember im Café U2 im Haus der Jugend um sich damit zu beschäftigen, ob es zu den Kommunalwahlen 2014 wieder eine Liste „Junges Freiburg“ geben soll.

Eingeladen wird zu dem  Treffen von Lukas Mörchen, erster Vorstand vom Schülerrat Freiburg e.V., Freiburgs Schülervertetung. Auf Junges Freiburg wurde der 17 Jährige Schüler aufmerksam, als Sebastian Müller im April auf ihn zukam, um Stellung gegen einen Vorschlag der Freien Wähler zu beziehen. Diese wollten den Schulhof des Goethe-Gymnasiums als Parkplatz nutzen.

Lukas Mörchen: „Ich will mit dieser Veranstaltung alle jungen Freiburger ansprechen. Wir wollen uns überlegen ob es auch bei der Wahl 2014 eine Liste von Junges Freiburg geben soll.“

Sebastian Müller und Lukas Mörchen

Sebastian Müller und Lukas Mörchen

Außerdem beteiligt sich noch Sergio Schmidt, 18 Jahre alt und ebenfalls Mitglied des Schülerrat Freiburg e.V., an der Veranstaltung. Er sagt: „Ich suche schon lange nach einer Partei die zu mir passt. Junges Freiburg kann ich passend zu mir gestalten.“ Weiterlesen