Jubliäumsveranstaltung 16 Junges Freiburg im Gemeinderat + 1 Jahr Neugründung der Wählervereinigung am 27.3. 19:00

Einladung zur Junges Freiburg Jubliäumsveranstaltung 16+1 am 27.3. 19:00

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder (und ehemalige) Junger Listen in BW,

gerne laden wir Sie ein, an den Feierlichkeiten von Junges Freiburg e.V., anlässlich des Jubliäums 16+1, teilzunehmen.
Ein Jahr nach der Neugründung der Wählervereinigung wollen wir auf das erste erfolgreiche Jahr, sowie auf 16 Jahre Junges Freiburg im Gemeinderat, zurückblicken und feiern.

Die Neugründung von Junges Freiburg am 13.2.2014

Die Neugründung von Junges Freiburg am 13.2.2014

Freitag, der 27.03.2015
ArTik, Friedrichring 2, 79098 Freiburg
Beginn des offiziellen Teils: 19:00 Uhr

Der offizielle Teil umfasst Beiträgen der ehmaligen GemeinderätInnen und Vorstände, Grußworten von Freunden und Partnern, wie etwa dem Kinderbeirat, sowie Vorführung von Filmausschnitten aus 16 Jahren Junges Freiburg e.V.
Getränke können vor Ort im ArTik zu gewohnt günstigen Preisen erworben werden. Leichte Speisen werden auf Spendenbasis ebenfalls erhältlich sein.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wird es ab 20:00 Uhr ein musikalisches Abendprogramm mit mehreren Musikgruppen geben. Bestätigt sind die Bands:

– Arsonist vs. Firemen (Alternative Rock)
– Tannoed (Hardrock/Alternative)
– Huthson (Idependent Pop)

Des Weiteren wird Junges Freiburg Stadtrat Sergio Schmidt einen Slampoetry Beitrag darbieten.

Wir bitten um eine kurze Rückmeldung bezüglich Ihrer Teilnahme auf dem Facebook Event:

Über Ihr Erscheinen würden wir uns außerordentlich freuen.

Plakat zum Bürgerentscheid Verkauf der Stadtbau

Plakat zum Bürgerentscheid Verkauf der Stadtbau

Nachgefragt zur Bundestagswahl eine Veranstaltung von Junges Freiburg

Nachgefragt zur Bundestagswahl eine Veranstaltung von Junges Freiburg

Junges Freiburg vor der Wahl 2014

Junges Freiburg vor der Wahl 2014

Rede von Lukas zur Umgestaltung des Rotteckrings

Diese Rede bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 13 Umgestaltung und Stadtbahn, … der Gemeinderatssitzung vom 03.03.2015.

Liebe Anwesenden,

JPG wird den Zuschüssen und Zahlungen für dieses Projekt nicht zustimmen.

Wir halten diese Maßnahmen, sowie die ganze Straßenbahnlinie Rotteckring nach wie vor nicht für sinnvoll. Aus unserer Sicht gibt es andere Projekte, insbesondere im Jugend und Sozialbereich, deren Förderung eine wesentlich höhere Priorität zustehen müsste. Wir haben kürzlich mal ausgerechnet: Würden wir uns den Rotteckring im Haushalt sparen, könnten wir alle beantragten Zuschüsse aus dem Jugend und Sozialbereich gleich zweimal gewähren. Aus unserer Sicht besteht in Freiburg kein Geldproblem, es besteht ein Verteilungsproblem. Und das wird auch an dieser Stelle mit dieser umfangreichen Investition sichtbar.

Wir sagen NEIN zu einem Projekt, mit dem ein eintöniger Ring um die Altstadt gezogen wird. Dadurch gehen die Vielfältigen einzelnen Bereiche, die den Rotteck- und Friedrichring bisher auch attraktiv für Leute aus allen Teilen der Gesellschaft gemacht haben verloren. Wir finden es nicht in Ordnung, dass durch diese Umbaumaßnahmen eine Art Boulevard geschaffen werden soll, in dem ärmere Bevölkerungsgruppen später keinen Platz mehr haben. Wir sagen NEIN zu einer Gentrification der Innenstadt zugunsten der wohlhabenderen Bevölkerung (, die in Freiburg durch hohe Mieten und Co sowieso schon überdurchschnittlich hohe Anteile einnimmt).

Die Einrichtung der Stadtbahnlinie ist dabei doch das eigentliche Ziel. Die komplette Umgestaltung des Rings schießt über dieses Ziel hinaus!

Aus unserer Sicht sind auch andere Erweiterungen des Straßenbahnnetzes sinnvoller als diese. Um die Mobilität in Freiburg tatsächlich zu verbessern und die ÖPNV-Anbindungen mancherorts schneller zu gestalten halten wir eine Anbindung von St. Georgen für geeigneter. Großen verbesserungsbedarf gibt es auch in den Tuniberg-Gemeinden! Die Innenstadt hingegen ist dagegen ein Traum, in dem es vor Straßenbahnen nur so wimmelt und an deren Rand sich ZOB und Siegesdenkmal als Abfahrtsorte für zahlreiche Busse befinden.

Vielen Dank.

Rede von Sergio zu den Stadtteilleitlinien im Stühlinger

Die Rede bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 9 STELL Stühlinger hier: Umsetzung der Projektliste der Gemeinderatssitzung am 03.03.2015.

Liebe Anwesenden,

Es gab im Stühlinger eine vom Bürgerverein organisierte Abstimmung, für welche Projekte die für Finanzierungsfonds zur Verfügung gestellten Gelder benutzt werden sollen. Das Jugendzentrum Letz-Fetz hat ca. 20 Jugendliche mobilisiert an dieser Abstimmung teilzunehmen, an der sonst nur betagte Bürger teilgenommen hätten. Unter den Vorgeschlagenen Projekten gewann also ein neuer Bolzplatz die Abstimmung, aber weil das dem Bürgerverein nicht passte wurde eine neue Abstimmung gemacht, da die letzte aufgrund der vielen Jugendlichen ja nicht repräsentativ sei. Dummerweise gewann wieder der Bolzplatz, also entschied man sich das Geld einfach auf alle Projekte aufzuteilen. Jetzt hört man, 15 000 werden vielleicht gar nicht für einen Bolzplatz reichen, gleichzeitig will man aber 4 000 für eine Büchertausch-Telefonzelle ausgeben.

Politiker und Bürger beschweren sich gerne darüber, dass es zu wenig Jugendbeteiligung geben würde. Wenn sie dann aber da ist wird sie meistens als störend empfunden.

Es wäre ein Zeichen des Versagens für Jugendbeteiligung, für einen demokratischen Prozess und ein Scheitern des Konzepts Bürgerverein, welcher ja alle Bürger eines Stadtteils vertreten sollen, wenn dieser Bolzplatz nicht gebaut werden sollte. Deswegen bitte ich darum, dass das Garten und Tiefbauamt sich der Sache wohlwollend annimmt und sollte das Geld nicht reichen, muss eine Lösung gefunden werden. Vielleicht braucht man ja keine 4 000 Euro um eine Telefonzelle zu kaufen.

Nach dem Gemotze möchte ich aber noch das Letz-Fetz loben. Ich freue mich wenn ein Jugendzentrum es schafft Jugendliche an demokratische Prozesse heranzuführen und sich ins Zeug wirft, das diese auch Erfolg zeigen.

Vielen Dank.

Schreiben zum Widerspruchsrecht Jugendlicher gegenüber Datenweitergabe an die Bundeswehr

Direkt vorweg die Info. Hier ein Antrag mit dem ihr der Datenweitergabe an die Bundeswehr widersprechen könnt. Da aber gestern die Daten weitergegeben wurden ist evtl eher ein Antrag auf LÖSCHUNG für euch Interessant. Auch das ist möglich!

Mangelhafte Hinweise der Stadt im Amtsblatt an Jugendliche über ihr Widerspruchsrecht gegenüber der Datenweitergabe an die Bundeswehr

Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Otto Neideck,
ich möchte mich dem  Brief des Rundes Tisches Freiburg „Schulfrei für die Bundeswehr – Lernen für den Frieden“ (Brief-an Stadt_FR-wg. Datenweitergabe an Bundeswehr_Febr.15) anschließen und Sie bitten, der Pflicht nach Veröffentlichung eines Hinweises für Jugendliche und junge Erwachsene über ihr Widerspruchsrecht gegenüber der Datenweitergabe an die Bundeswehr angemessen nachzukommen.
Außerdem wäre ich erfreut, wenn weitere, geeignetere Publikationswege als das Amtsblatt erschlossen werden könnten. Das Amtsblatt ist sicherlich kein Weg, über das man eine größere Menge an Jugendlichen und jungen Erwachsenen erreicht. Deshalb würden sich aus meiner Sicht dem Alter entsprechende Plattformen wie etwa freiburgXtra (vom Jugendbüro; JBW) oder ähnliches anbieten um Jugendliche effektiv darauf hinzuweisen und für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Ich finde, das ist durchaus kein Thema, dass man einfach übergehen sollte. Gerade in der heutigen Zeit der immer schnelleren und einfacheren Kommunikation ist der Schutz privater Daten ein Thema, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen nahe gebracht werden sollte. Auch eine Weitergabe von Daten an die Bundeswehr fällt meines Erachtens nach unter diesen Punkt, insbesondere da niemand in meinem Umfeld, ich bis heute eingeschlossen, Kenntnis dieses Widerspruchsrechts hat.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Lukas Mörchen

Fraktionsvorsitzender JPG