Sergio und Lukas bei der 8er-Rat-Konferenz

Unsere Stadträte Sergio und Lukas waren gestern bei der Konferenz des 8er-Rats im Haus der Jugend und haben sich die verschiedenen Projekte der 8. Klässler*innen angehört und Tips gegeben oder Unterstützung angeboten.

Die Projekte waren wie jedes Jahr vielfältig: Von der Digitalisierung der Schulen über die Öffnung von Sporthallen bis zur Müll- und Plastikfreien Stadt.

Eine Gruppe möchte, dass Sporthallen auch in der Freizeit durch Jugendliche genutzt werden können, z.B. zum Kicken oder Basketballspielen. Sie sind sich bewusst, dass sie sich um eine Aufsicht kümmern müssen. Da die Hallen in den Ferien und am Wochenende weniger genutzt werden, halte ich das für eine sehr gute Idee. Auch abseits von Vereinen und Schule, sollte der Zugang zu diesen Räumen gewährt werden, denn Jugend braucht Platz!

Lukas Mörchen zur Projektgruppe „Offene Turnhallen“.

Der Achterrat ist eine hervorragende Institution um die frühe Einbindung junger Menschen in politische Prozesse zu erreichen. Auf diese Weise werden nicht nur wichtige Projekte realisiert, sondern auch eine starke Demokratie gefördert!

Stadtrat Sergio Schmidt über den 8er-Rat Freiburg.

Freiburgs Zukunft aktiv gestalten

Sergio Schmidt ist Stadtrat für Junges Freiburg in der JPG-Fraktion und Mitglied im Bauausschuss des Gemeinderats. Die folgende Rede hat er am 15. Januar 2019 auf einer Veranstaltung zum Bürgerentscheid Dietenbach gehalten.

Die Welt verändert sich. Menschen zieht es in die Städte. Geburtenraten steigen wieder. Wir können vor der Zukunft die Augen verschließen und so weiter machen wie gewohnt. Dann werden wir ein Spielball dieser Entwicklungen.

Oder wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand! In dem wir sie aktiv gestalten. Wir als Stadt können den Herausforderungen dieser Zeit antworten. Mit einem innovativen, klimaneutralen und lebenswerten Stadtteil. Wer angesichts des realen Mietnotstands nicht handelt, wer vor dem akutesten Problem dieser Stadt die Augen verschließt ist ein Narr.

Weiterlesen

Rede von Sergio zu den Stadtteilleitlinien im Stühlinger

Die Rede bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 9 STELL Stühlinger hier: Umsetzung der Projektliste der Gemeinderatssitzung am 03.03.2015.

Liebe Anwesenden,

Es gab im Stühlinger eine vom Bürgerverein organisierte Abstimmung, für welche Projekte die für Finanzierungsfonds zur Verfügung gestellten Gelder benutzt werden sollen. Das Jugendzentrum Letz-Fetz hat ca. 20 Jugendliche mobilisiert an dieser Abstimmung teilzunehmen, an der sonst nur betagte Bürger teilgenommen hätten. Unter den Vorgeschlagenen Projekten gewann also ein neuer Bolzplatz die Abstimmung, aber weil das dem Bürgerverein nicht passte wurde eine neue Abstimmung gemacht, da die letzte aufgrund der vielen Jugendlichen ja nicht repräsentativ sei. Dummerweise gewann wieder der Bolzplatz, also entschied man sich das Geld einfach auf alle Projekte aufzuteilen. Jetzt hört man, 15 000 werden vielleicht gar nicht für einen Bolzplatz reichen, gleichzeitig will man aber 4 000 für eine Büchertausch-Telefonzelle ausgeben.

Politiker und Bürger beschweren sich gerne darüber, dass es zu wenig Jugendbeteiligung geben würde. Wenn sie dann aber da ist wird sie meistens als störend empfunden.

Es wäre ein Zeichen des Versagens für Jugendbeteiligung, für einen demokratischen Prozess und ein Scheitern des Konzepts Bürgerverein, welcher ja alle Bürger eines Stadtteils vertreten sollen, wenn dieser Bolzplatz nicht gebaut werden sollte. Deswegen bitte ich darum, dass das Garten und Tiefbauamt sich der Sache wohlwollend annimmt und sollte das Geld nicht reichen, muss eine Lösung gefunden werden. Vielleicht braucht man ja keine 4 000 Euro um eine Telefonzelle zu kaufen.

Nach dem Gemotze möchte ich aber noch das Letz-Fetz loben. Ich freue mich wenn ein Jugendzentrum es schafft Jugendliche an demokratische Prozesse heranzuführen und sich ins Zeug wirft, das diese auch Erfolg zeigen.

Vielen Dank.