Dietenbach mit Potential für Kinder und Jugendliche

Am heutigen Freitag, den 05. Oktober 2018 hat das Preisgericht zum städtebaulichen Wettbewerb Dietenbach einen Entwurf ausgewählt (siehe Pressemitteilung der Stadt Freiburg).

Unser Stadtrat Lukas Mörchen nahm als stellvertretendes Mitglied an den Sitzungen des Preisgerichts teil: „Neben den grundlegenden städtebaulichen Qualitäten halte ich diesen Entwurf auch aus der Perspektive von Kinder und Jugendlichen für besonders geeignet. Besonders attraktiv sind die solitären Kitas bzw. Familienzentren die in die Quartiere und zentralen Plätze integriert sind sowie der Schulcampus, der in räumlicher Nähe zu den Schulen im benachbarten Rieselfeld liegt. Außerdem bietet der Entwurf sowohl für Kinder als auch Jugendliche kurze Wege in Freiräume.“

Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung zu einem städtebaulichen Rahmenkonzept möchten wir nochmal auf die sogenannte Freiburger Kinderstudie und weitere Erkenntnisse aus der Sozialraumforschung hinweisen. Es ist uns wichtig, dass die Erfolge aus Rieselfeld und Vauban auch hier einfließen und dass aus Fehlern in der Gestaltung der Räume gelernt wird.

Deckelung des Sozialtickets in der Badischen Zeitung

Die Badische Zeitung hat eine kleine Zusammenfassung der Gemeinderatssitzung am Dienstag, den 24. April 2018 veröffentlicht. Am wichtigsten war für uns der Erfolg, dass das Sozialticket nicht mehr teurer wird. Unsere Fraktionsgemeinschaft JPG hatte dies gemeinsam mit der SPD-Fraktion und Fraktionsgemeinschaft Unabhängige Listen beantragt – auch die Stadtratsfraktion der GRÜNEN hatte sich dem noch angeschlossen.

Das Sozialticket bestand bisher aus einem Zuschuss der Stadt Freiburg beim Kauf einer RegioKarte Basis oder einer 2×4-FahrtenKarte, wodurch die beiden ermäßigten Tickets bei Tarifsteigerungen des RVF teurer wurden. Um diese Preissteigerungen zu stoppen, wird der Zuschuss bei künftigen Tarifsteigerungen, wie sie im August 2018 wieder anstehen, erhöht. Dadurch bleiben die Preise für die ermäßigte RegioKarte Basis und die ermäßigte 2×4-FahrtenKarte bei 34€ beziehungsweise 8,55€.

Hier geht’s zum RATSSPLITTER (veröffentlicht am Do, 26. April 2018 auf badische-zeitung.de)

Die entsprechende Rede für die JPG-Fraktion hielt Stadträtin und OB-Kandidatin Monika Stein (GAF): Preissteigerungen gefährden den Erfolg des Sozialtickets (veröffentlicht am Di, 24. April 2018 auf jpg-freiburg.de)

Erfolgreiches 8er-Rat Projekt: Die MTB-Übungsstrecke kommt

Hier hätte eine Kartendarstellung der Übungsstrecke zu sehen sein sollen.

Lukas Mörchen war am 26.02.2018 im Umweltausschuss. Dort stand der Bau einer „Mountainbike-Übungsstrecke“ auf der Tagesordnung. Der Umweltausschuss nahm die Vorlage UA-18/001 (Link zum Ratsinformationssystem) mit Konzeption und Naturschutzrechtlicher Prüfung zustimmend zur Kenntnis.

Eine Gruppe von Schüler*innen hatte im Rahmen des Ersten Freiburger 8er-Rats im Schuljahr 2015/16 die Initiative für eine Mountainbike-Übungsstrecke ergriffen, sich mit dem Forst- und dem Sportamt der Stadt Freiburg abgestimmt sowie Gemeinderät*innen zu einer Testfahrt eingeladen. Über die Testfahrt berichtete auch die Badische Zeitung.

Wir freuen uns, dass die Bewertungen durch Forst- und Umweltamt nun abgeschlossen werden konnten und eine Genehmigung des Vorhabens in Aussicht gestellt wird. Damit wird der Weg frei gemacht, für die Umsetzung des Projektes durch den Mountainbike Freiburg e.V.

Sergio Schmidt hatte das Projekt nach Abschluss des 8er-Rats 2016 als Pate übernommen. Er meint dazu: „Die Jugendlichen hatten eine hervorragende Idee. Es ist gut, dass die Stadtverwaltung das Projekt so bereitwillig aufgenommen und jetzt relativ schnell umgesetzt hat, das ist nicht selbstverständlich.“

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Sergios Redebeitrag beim Global Marijuana March 2017 in Freiburg

Das Video der Rede kommt bald auch noch!

Hi Leute!

Heute ist eine ganz besondere Demo. Was diese Demo so besonders macht, ist dass wir dafür auf die Straße gehen, Gesicht zeigen und Position beziehen etwas Illegales zu Legalisieren. Wir outen uns als Kriminelle und setzen uns einer Stigmatisierung aus. Aber ich kann euch Danken und versichern: Ihr alle tut das richtige! Und Ich bin stolz, dass ihr den Mut habt es zu tun.

Ich frage mich: Wer hat das Recht über meinen Körper zu entscheiden? Ja – Drogen können Gefährliche Auswirkungen auf den Körper und auf den Geist haben. Aber sind diese Auswirkungen schädlicher als bei vielen Legalen Konsumgegenständen? Sind Fettleibigkeit, Alkoholismus, und Zigarettenrauch nicht genauso schlimm?

Keine Sorge ich will hier niemandem etwas verbieten, aber was soll diese Doppelmoral? Laut „Kenn-dein-Limit“ gibt es 74 000 Todesfälle durch riskanten Alkoholkonsum im Jahr, und das ohne Autounfälle durch Alkohol mit einzubeziehen. wartet. Ich schaue mal kurz wie viele Tote es durch eine Cannabisvergiftung jedes Jahr gibt.

Oh es gibt keinen! Vielleicht liegt das daran, dass es Wissenschaftlich unmöglich ist soviel THC aufzunehmen, das dieses Giftig wirkt. Leute ihr sterbt eher an Hyperventilation, sprich zu viel Sauerstoff, als an Cannabis. Verdammt, dann verbietet doch das Atmen!

Die Gefahr der Abhängigkeit von Cannabis ist auch nicht höher als bei Alkohol und schon gar nicht gefährlicher, nur ist sie in der Gesellschaft weniger  akzeptiert. Wenn ich nach der Gemeinderatssitzung im Rathausinnenhof erst mal eine Tüte Rauchen würde, wäre die Hölle los. Aber es ist völlig normal , dass  Gemeinderäte und Bürgermeister zu Anlässen wie Geburtstagen Hochzeiten etc. nach der Sitzung zu einem Umtrunk einladen. Ich habe schon erlebt wie auf Delegationsreisen mitten am Tag Whisky pur getrunken wurde und Gemeinderäte sich darüber beschwert haben das es beim Frühstück im Hotel keinen Sekt gibt.

Warum wird eine Droge die so viel schädlicher und gefährlicher ist, von nahezu der ganzen Nation in regelmäßigen Abständen und zu allen großen Anlässen wie Silvester Weihnachten und Geburtstagen exzessiv zelebriert, mit Trinkspielen, Wettsaufen, Shotrunden. Aber Cannabiskonsumenten müssen sich weiter in den Schatten bewegen um rechtlichen und sozialen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen. Und das alles „weil es immer so war“ oder „weil es halt Tradition ist“. Aha. Weil sich vor ein paar Hundert Jahren Mönche entschieden haben Bier zu brauen statt Weed zu growen müssen wir uns jetzt vorschreiben lassen mit was wir unseren Körper vergiften dürfen und mit was nicht?

Die Prohibitionsstrategie hat nicht den Effekt das weniger Konsumiert wird. Scheinbar ist sogar das Gegenteil der Fall. In einem Artikel der TAZ heißt es, in Deutschland gibt es mehr Kiffer unter 24 als in der Niederlande, wo Cannabis legal ist. Ein Cannabis Verbot hat also nicht die gewünschte Wirkung. Aber ich kann euch sagen welche Wirkung es hat:

Cannabis kann nur auf dem Schwarzmarkt gekauft werden. Dadurch gehen uns Millionen von Steuereinnahmen durch die Lappen, wir können den Markt nicht kontrollieren und keinerlei Verbraucherschutz garantieren. Das heißt Gras kann voll sein mit Streckmitteln wie Haarspray, Blei, Schmutz oder sonstigem. Eine Legalisierung hätte also keine Auswirkung auf die Zahl der Konsumenten, würde Millionen Steuereinnahmen einbringen, Verbraucher schützen, Arbeitsplätze schaffen, einen neuen Wirtschaftszweig entstehen lassen, natürlich auch den Tourismus fördern und, wie Zahlen aus den amerikanischen Bundesstaaten zeigen welche Cannabis legalisiert haben, die Kriminalität grundsätzlich verringern. Denn in Verbindung mit dem Schwarzmarkt geschehen oft weitere Straftaten wie zum Beispiel Raub oder Gewalt. Außerdem finanzieren sich Kriminelle Organisation häufig maßgeblich durch Drogenhandel. Eine Legalisierung nimmt die Kriminalität aus der Droge.

Abschließend sage ich deshalb: Die Legalisierung ist auch in Deutschland nötig und überfällig. Lasst euch außerdem nicht unterkriegen.

Wir sind keine Kiffer, wir sind ganz normale Menschen

und wir kiffen.

 

 

Verbundschule Vigelius

Der Artikel ist angelehnt an die Rede von Lukas aus dem Gemeinderat vom 15.12.2015 zu Tagesordnungspunkt 8 „Bildung eines Schulverbundes…“

Junges Freiburg lehnt den Verbund der beiden Vigeliusschulen ab. Neben den pädagogischen Schwierigkeiten zählt für uns besonders ein Argument:
Die Eltern, Schüler und Lehrer stecken viel Engagement in die Implementierung von Maßnahmen, mit denen sie ihre einzigartige Ganztagesgrundschule stärken. Dieses Engagement dürfen wir unter keinen Umständen torpedieren, denn eine zukunftsweisende Schule lebt davon, von ihren „Bewohnern“ gestaltet zu werden.

Indem wir Ihnen aber ein neues Projekt, nämlich diesen Verbund der beiden Schulen, mitgeben, tragen wir keinesfalls zur Stärkung der Grundschule bei. Damit würden wir Ressourcen beanspruchen, die nur an anderen Stellen fehlen. Das kann nicht unser Ziel sein. Die Schule hat viele Herausforderungen herausragend gemeistert und wird sich in den kommenden Jahren auch weiteren Herausforderungen wie der Einbindung des Bildungsplans, der Umsetzung neuer Landesrichtlinien oder der Evaluierung und Überarbeitung des Tagesablaufs annehmen. Diese Schule ist im Augenblick gefordert und deshalb nicht für eine Verbundschule geeignet.

Junges Freiburg sieht aber grundsätIMG_1246 cd5x7zlich die pädagogischen Mehrwerte einer Verbundschule. Lukas Mörchen ergänzt: „Wir würden uns wünschen eine Gemeinschaftsschule in Freiburg zu haben – eine richtige Schule für alle – an der Schüler von Klasse 1 bis zu jedem denkbaren Schulabschluss lernen, leben und gestalten können.“

Außerdem bedanken wir uns bei den Eltern & Lehrern für ihre Beteiligung und ihr Engagement in der Sache Verbundschule und im Allgemeinen für ihre Schule. Durch Informationsbriefe und Termine haben Sie uns auf ihre Bedenken aufmerksam gemacht. Ihr Einsatz ist vorbildlich! Vielen Dank dafür.