Es wird Zeit für eine Oberbürgermeisterin

Junges Freiburg e.V. ist aktiver Bündnispartner in der Wahlkampfkampagne von Oberbürgermeisterkandidatin Monika Stein. Dies beschloss der Vorstand in seiner Sitzung am Donnerstag, den 15.12.2017. Die Erfahrungen welche Junges Freiburg mit Monika Stein in der gemeinsamen JPG-Fraktionsarbeit gemacht haben, überzeugen uns von ihr als gewissenhafte und ehrliche Kandidatin, die dem Amt der Oberbürgermeisterin mehr als nur gerecht wird.

“Junges Freiburg wird als aktiver Teil des Wahlkampfteams gewährleisten, dass jugendpolitische Themen in den OB-Wahlkampf als zentrale Forderungen einfließen und diskutiert werden.”, so Kathrin Vogel, 1. Vorsitzende der Wählervereinigung.

Sergio Schmidt, Stadtrat für Junges Freiburg, über Monika Stein: “Wenn Monika Oberbürgermeisterin wird, ist die Stadtspitze mit einer Frau besetzt, für die jugendpolitische Themen nicht Wahlkampfthema sind, sondern Herzensangelegenheit! Ihr geht es nicht darum, Jugendliche ‚ernst zu nehmen‘, sondern darum, die Forderungen der Jungen Freiburger Realität werden zu lassen.“

“Durch Jahre lange Arbeit in der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit hat Monika ein tiefes Verständnis, welche Themen Jugendlichen unter den Fingern brennen und steht für diese als authentische Vertreterin ein.”, sagt Lukas Mörchen über seine Fraktionskollegin.

In ihrer Vision für Freiburg sind, neben sozialen Themen, auch Digitalisierung, (Jugend-)Kultur und Nachtleben ein fester Bestandteil. Monika Stein möchte den Breitbandausbau voranbringen und ein besseres öffentliches W-LAN-Netz schaffen. Sie sieht Kultur und Nachtleben als Standortfaktor und plant, diese entsprechend zu fördern, z.B. indem die Sperrstunde abgeschafft werden soll. Sie steht für eine breite Kinder-, Jugend- und Bürgerbeteiligung, die konkrete Veränderungen erzielen möchte. Außerdem fordert sie, dass niemand, d.h. neben Benachteiligten oder Obdachlosen auch keine Jugendlichen, Studenten, Skater oder Nachtschwärmer verdrängt oder ausgeschlossen werden.

Skaten auf dem Platz der alten Synagoge – Brief an den Oberbürgermeister

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,

vor zwei Wochen hatte sich der Skateboarding Freiburg e.V. bei allen Fraktionen hinsichtlich Verbot, Platzverweis und Bußgeldandrohungen gegen Skaten auf dem Platz der Alten Synagoge gemeldet. Zuletzt berichtete die Badische Zeitung darüber und berief sich mehrmals auf Aussagen der Stadt.

Wir wundern uns doch sehr über das Verständnis des Platzes und den Umgang mit Skatern und BMXern. Zusätzlich scheint bisher keine klare Argumentationslinie erkennbar. Seitens der Stadt und auch seitens des kommunalen Vollzugsdienstes vor Ort werden unterschiedlichste Begründungen angeführt. Skaten sei zu laut, würde andere gefährden oder Platz beziehungsweise Sitzbänke beschädigen.

Dass in der Argumentation Lärm durch Skaten angeführt wird scheint uns absurd, da fast alle Straßenbahnlinien unmittelbar neben dem Platz verkehren, Musik gespielt wird und Kinder am Springbrunnen spielen.

Weiterhin ist der Platz ein lebendiger Platz und auch als ein solcher konzipiert worden. Dass nun einzelne Nutzer verdrängt oder ausgeschlossen werden sollen ist für uns weder nachvollziehbar noch akzeptabel. Es von vornherein klar, dass diese Fläche, ehemals grüne Wiese, nun von neuen und vielfältigen Nutzergruppen entdeckt wird. So kommen nicht nur deutlich mehr Besucher, die sich insbesondere im Sommer über den gesamten Platz verteilen, sondern auch Demonstrationen, Straßenmusiker, Silent Disco oder Sportler – unter anderem BMXer, Scooterfahrer und Skater. Sie alle machen diesen neuen Platz zu eben diesem lebendigen Platz.

Unseres Erachtens ist der Brunnen als Denk- und Mahnmal von der Lebendigkeit und vielfältigen Nutzung des Platzes ausgenommen. Mitglieder des Skateboarding Freiburg e.V. klärt deshalb Skater, beispielsweise aus dem Umland, darüber auf.

Weiterhin heißt es, dass Sitzbänke durch Skaten beschädigt würden. Die Nutzung dieser Hindernisse durch Skater war von Anfang an ersichtlich, weshalb bei der Materialauswahl oder ähnlichem darauf Rücksicht genommen werden konnte. Deshalb ist dies aus unserer Sicht kein Grund Skater auszuschließen.

Wir appellieren an Sie, dass der Platz für alle zugänglich und nutzbar bleibt.

Mit freundlichen Grüßen,

Lukas Mörchen und Sergio Schmidt

Stadträte für Junges Freiburg

„Wählen ab 16“ als Thema bei der Bundestagswahl 2017

Die vollständige Liste zur Position "Wählen ab 16" zur Bundestagswahl 2017 mit allen Parteien!

Das Wahlrecht ab 16 ist für uns Freiburger bisher nur bei den Kommunalwahlen eingeführt worden. Dass „Wählen ab 16“ ein richtiger Weg zu mehr (Jugend-)Beteiligung, jüngerer Politik und mehr Demokratie ist wollen wir in diesem Artikel kurz verdeutlichen. Außerdem haben wir die Positionen aller Parteien nach dieser Forderung gesammelt!

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Außerordentliche Mitgliederversammlung vom 06.07.2017

Unsere Pressemitteilung vom 07.07.2017

Junges Freiburg wählt Johannes Mielitz zum 2. Vorsitzenden

Maximalalter für ordentliche Mitgliedschaft wird auf 29 angehoben

Am gestrigen 6. Juli fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Wählervereinigung Junges Freiburg e.V. statt. Grund war das Ausscheiden des bisherigen 2. Vorsitzenden Bassim Junis, der das Amt seit März 2015 innehatte. Zum neuen 2. Vorsitzenden wurde der VWL-Student Johannes Mielitz gewählt. Kathrin Vogel bleibt weiterhin 1. Vorsitzende der Wählervereinigung.

Junges Freiburg bedankt sich bei Bassim Junis für seinen großen Einsatz. Er hatte bei der Sofatour zur Erhebung der Bedürfnisse junger Menschen in Freiburg eine große Rolle gespielt und sich unter anderem bei Podiumsdiskussionen zur Wohnungspolitik für sozial schwächere Freiburger eingesetzt.

Die Wählervereinigung gratuliert Johannes Mielitz zur Wahl zum 2. Vorsitzenden. Der 21-jährige ist seit wenigen Monaten Mitglied. “Ich engagiere mich bei Junges Freiburg, weil ich nicht nur alle 5 Jahre bei der Kommunalwahl meine Stimme abgeben möchte. Hier kann ich jeden Tag aktiv die Politik in Freiburg mitgestalten.”, sagt Johannes Mielitz. Er ruft auch andere junge Freiburger_innen dazu auf, sich einzubringen. Die Treffen sind offen für jeden und finden jeden Donnerstag um 17:30 Uhr im Haus der Jugend, Raum 32, Uhlandstr. 2 statt.

Des Weiteren stimmte die Mitgliederversammlung dafür, dass das Maximalalter für ordentliche Mitglieder auf 29 Jahre erhöht wird. Bisher durften laut Satzung nur Personen Mitglied werden, die das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten. Personen, die 30 Jahre oder älter sind, können Fördermitglieder der Wählervereinigung werden.