Artur Frei

Artur Frei wurde 1990 in Fergana in Usbekistan geboren und kam im Alter von 4 Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Kurz darauf zog seine Familie nach Gerabronn, wo er den Großteil seiner Jugend verbrachte und sein Abitur absolvierte. Im Alter von 23 Jahren zog es ihn schließlich nach Freiburg. Dort begann er sein Lehramtsstudium für die Sekundarstufe 1 in den Fächern Englisch, Geschichte und Kunst. Nach kurzer Eingewöhnungszeit begann er sein Engagement in der Studierendenvertretung der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Seitdem konnte er Erfahrungen in vielen Hochschulgremien wie z.B. Studierendenrat, Senat der PH und Verwaltungsrat des Studierendenwerkes sammeln. Bis heute ist er an der Ausgestaltung der Aktivitäten der Verfassten Studierendenschaft der PH beteiligt. Mit der Hilfe von einigen kulturbegeisterten Kommilitonen, wurde eine Neugründung des Kulturreferats der PH umgesetzt. Das Kulturreferat konnte unter seiner Leitung viele verschiedene Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Open Stages, Rapbattles, Semesterabschlusspartys, Hiphopjams und Quizabende durchführen. Zudem war er an der Planung und Umsetzung politischer Bildungsangebote wie Vorträgen zu verschiedenen politischen und soziokulturellen Themen sowie Aktionswochen zu den Themen Konsumkritik und alternativen Schulkonzepten maßgeblich beteiligt.

Mit Hilfe des Artiks, wurde es ihm ermöglicht sein kulturelles Engagement ins Gebiet der Innenstadt auszuweiten. Was mit DJ-Sets für Freigetränke in der Unterführung begann, steigerte sich im Laufe der Zeit zu einer aktiven kulturellen Mitgestaltung des Freizeichens in der Haslacherstraße, wo er heute fester Bestandteil der Veranstaltungscrew ist und zusammen mit seinem DJ-Kollektiv „Mighty Pressure Crew“ Partys veranstaltet.

Artur ist seit der Gründungsphase der Interessen Gemeinschaft Subkultur aktives Mitglied derer und hatte dadurch die Möglichkeit die Aktivitäten der IG Subkultur mitzugestalten. In diesem Kontext war an verschiedenen Prozessen beteiligt und konnte somit weitere Erfahrungen in den Bereichen der Planung und Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wie Kongressen und Demonstrationen sammeln.

Zudem war er an der Gründung des Vereins zur Erhaltung und Förderung der Pop- und Clubkultur in Freiburg beteiligt und engagiert sich seit dessen Gründung, aktiv in diesem Verein, welcher sich im Moment den Erhalt der Kulturfläche White Rabbit auf die Fahnen geschrieben hat.

Die Themen Förderung und Erhalt der Freiburger Pop- und Subkultur und demokratische Mitgestaltung der Stadt, mit Hilfe verschiedener Player der Bürgerschaft, liegen ihm besonders am Herzen. Freiburg versteht sich gern als offene, nachhaltige und tolerante Stadt. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass man es nicht der Stadtverwaltung allein überlassen darf, dass dieses Selbstbild mit Leben gefüllt wird, sondern, dass es dazu das Engagement vieler Beteiligter, aus verschiedenen Lagern der Stadtgesellschaft braucht.

Seit Dezember 2018 ist er 2. Vorsitzender von Junges Freiburg.