Bürgerentscheid – How about NO

Nachdem wir letzte Woche schon ein paar Memes online veröffentlicht haben, hat es die Grumpy Cat jetzt auchs ins Straßenbild Freiburgs geschafft. Für uns ist ganz klar, dass der Bürgerentscheid mit NEIN beantwortet werden muss, denn Freiburg braucht Dietenbach, um eine Stadt für alle zu werden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen!

Wie gefällt euch die Grumpy Cat im öffentlichen Raum? Kommentiert gerne, wie ihr unser Plakat findet!

Unsere Memes für Dietenbach

Bis zum Bürgerentscheid am 24. Februar 2019 veröffentlichen wir hier immer wieder neue Memes zum Bürgerentscheid Dietenbach. Diese stehen euch gerne zur freien Verwendung zur Verfügung.

Mit Kindern polarisieren?
Junges Freiburg steht für echte Generationengerechtigkeit – deswegen wollen wir den neuen Stadtteil!
Daher: Am 24. Februar ab 16 wählen gehen und mit NEIN zur Wohnungsnot stimmen!

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Freiburgs Zukunft aktiv gestalten

Sergio Schmidt ist Stadtrat für Junges Freiburg in der JPG-Fraktion und Mitglied im Bauausschuss des Gemeinderats. Die folgende Rede hat er am 15. Januar 2019 auf einer Veranstaltung zum Bürgerentscheid Dietenbach gehalten.

Die Welt verändert sich. Menschen zieht es in die Städte. Geburtenraten steigen wieder. Wir können vor der Zukunft die Augen verschließen und so weiter machen wie gewohnt. Dann werden wir ein Spielball dieser Entwicklungen.

Oder wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand! In dem wir sie aktiv gestalten. Wir als Stadt können den Herausforderungen dieser Zeit antworten. Mit einem innovativen, klimaneutralen und lebenswerten Stadtteil. Wer angesichts des realen Mietnotstands nicht handelt, wer vor dem akutesten Problem dieser Stadt die Augen verschließt ist ein Narr.

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Dietenbach mit Potential für Kinder und Jugendliche

Am heutigen Freitag, den 05. Oktober 2018 hat das Preisgericht zum städtebaulichen Wettbewerb Dietenbach einen Entwurf ausgewählt (siehe Pressemitteilung der Stadt Freiburg).

Unser Stadtrat Lukas Mörchen nahm als stellvertretendes Mitglied an den Sitzungen des Preisgerichts teil: „Neben den grundlegenden städtebaulichen Qualitäten halte ich diesen Entwurf auch aus der Perspektive von Kinder und Jugendlichen für besonders geeignet. Besonders attraktiv sind die solitären Kitas bzw. Familienzentren die in die Quartiere und zentralen Plätze integriert sind sowie der Schulcampus, der in räumlicher Nähe zu den Schulen im benachbarten Rieselfeld liegt. Außerdem bietet der Entwurf sowohl für Kinder als auch Jugendliche kurze Wege in Freiräume.“

Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung zu einem städtebaulichen Rahmenkonzept möchten wir nochmal auf die sogenannte Freiburger Kinderstudie und weitere Erkenntnisse aus der Sozialraumforschung hinweisen. Es ist uns wichtig, dass die Erfolge aus Rieselfeld und Vauban auch hier einfließen und dass aus Fehlern in der Gestaltung der Räume gelernt wird.

Neubau des Skateparks im Dietenbachpark

Betreff: Anfrage nach § 24 Abs. 4 GemO außerhalb von Sitzungen
hier: Neubau des Skateparks im Dietenbachpark Drucksache SP-14/001

FB_Header_Skateplatz

Sehr geehrter Herr Baubürgermeister Prof. Dr. Haag,
sehr geehrter Herr Sportbürgermeister Neideck,
sehr geehrte Frau Jugendbürgermeisterin Stuchlik,

Junges Freiburg sieht mit großer Freude, dass die Realisierung eines zentralen Skateplatzes in Freiburg nun von der Verwaltung mit großem Ernst und Entschlossenheit voran gebracht wird.

Der nun vorliegende Vorschlag ist Ergebnis von langen Bemühungen, wie auch von zahlreichen Rückschlägen (Vertreibung der Skater aus dem Seepark, Lärmschutzproblematik am Karlsplatz, …) jedoch dem stetigen und beharrlichen Engagement der Jugendlichen von Skatement geprägt war. (Siehe dazu auch: http://www.freiburgxtra.de/skatement/rubriken/neuigkeiten/artikel/article/eine-auszeichnung-fuer-ehrenamtliches-engagement.html)

Zusammen mit dem Architekten Maier haben die Skater intensiv am 22./23. März den Plan diskutiert. Zitat von Skatement: „Herausgekommen ist ein überarbeiteter Vorentwurf, der alle geäußerten Wünsche in der einen oder anderen Weise berücksichtigt. Erste Reaktionen aus der Szene sind durchweg positiv. Architekt sowie Garten- und Tiefbauamt haben die Überarbeitung erhalten – nun sind alle gespannt auf die Reaktion, bzw. auf den nun folgenden zweiten Entwurf des Architekten“ (Quelle: http://www.freiburgxtra.de/portal/rubrik/newsmagazin/artikel/article/ueberarbeiteter-vorentwurf-des-skateparks-im-dietenbach.html)

Nun gibt es aber in der Szene Unverständnis über den Plan, der der Drucksache anhängt, weil er nicht den letzten mit den Skaterinnen und Skatern diskutierten Planungsstand widerspiegelt. Der abgestimmte Entwurf enthielt für die Skater wichtige Verbesserungen: „Hier sind im unteren Abschnitt die lange gekrümmte kleine Spine und die beiden Speedwobbels enthalten, auf die wir Herrn Mayer besonders hingewiesen hatten, da sie schließlich elementar zum Schwungholen sind.“ (Quelle: http://www.boardmag.com/mag/skateboard/artikel/und-der-korrigierte-dietenbachentwurfwenn-dann-so) und weiter:

„Jetzt wurden ausdrücklich beim Architekturbüro bestimmte Wünsche angebracht und ein Plan verabschiedet, hinter dem alle stehen können und würden. Dennoch werden diese Wünsche – trotz ausdrücklicher Klarstellung – nicht berücksichtigt, was den Sinn und Zweck des Parks und seine Funktion in der Sicht vieler Skater in Frage stellen würde.“

Auch für mich ist dies unverständlich und höchstens so erklärbar, dass möglicherweise durch den langen Vorlauf – Vorlage kommt ja auch von Vorlauf – diese Änderungen noch nicht eingearbeitet werden konnten.

Aus diesem Grund frage ich Sie:

  1. Ist der in der Anlage zur Drucksache SP-14/001 angefügte Plan maßgeblich für die Bauausführung?

  2. Werden die von den Skatern angefügten Änderungen, übernommen?

  3. Welche Kosten werden für die weiteren Bauabschnitte veranlagt?

Weiterhin bitte ich Sie, kompetente Vertreter von Skatement zu den Beratungen in den Fachausschüssen hinzuzuziehen, etwa Herrn Aaron Amman, Philipp Gehrke, Matthias Kappler.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen schon im voraus und bitte um eine Beantwortung der Anfrage gerne auch mündlich im Bauausschuss.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Müller, Stadtrat Junges Freiburg