Dietenbach mit Potential für Kinder und Jugendliche

Am heutigen Freitag, den 05. Oktober 2018 hat das Preisgericht zum städtebaulichen Wettbewerb Dietenbach einen Entwurf ausgewählt (siehe Pressemitteilung der Stadt Freiburg).

Unser Stadtrat Lukas Mörchen nahm als stellvertretendes Mitglied an den Sitzungen des Preisgerichts teil: „Neben den grundlegenden städtebaulichen Qualitäten halte ich diesen Entwurf auch aus der Perspektive von Kinder und Jugendlichen für besonders geeignet. Besonders attraktiv sind die solitären Kitas bzw. Familienzentren die in die Quartiere und zentralen Plätze integriert sind sowie der Schulcampus, der in räumlicher Nähe zu den Schulen im benachbarten Rieselfeld liegt. Außerdem bietet der Entwurf sowohl für Kinder als auch Jugendliche kurze Wege in Freiräume.“

Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung zu einem städtebaulichen Rahmenkonzept möchten wir nochmal auf die sogenannte Freiburger Kinderstudie und weitere Erkenntnisse aus der Sozialraumforschung hinweisen. Es ist uns wichtig, dass die Erfolge aus Rieselfeld und Vauban auch hier einfließen und dass aus Fehlern in der Gestaltung der Räume gelernt wird.

Neubau des Skateparks im Dietenbachpark

Betreff: Anfrage nach § 24 Abs. 4 GemO außerhalb von Sitzungen
hier: Neubau des Skateparks im Dietenbachpark Drucksache SP-14/001

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Sehr geehrter Herr Baubürgermeister Prof. Dr. Haag,
sehr geehrter Herr Sportbürgermeister Neideck,
sehr geehrte Frau Jugendbürgermeisterin Stuchlik,

Junges Freiburg sieht mit großer Freude, dass die Realisierung eines zentralen Skateplatzes in Freiburg nun von der Verwaltung mit großem Ernst und Entschlossenheit voran gebracht wird.

Der nun vorliegende Vorschlag ist Ergebnis von langen Bemühungen, wie auch von zahlreichen Rückschlägen (Vertreibung der Skater aus dem Seepark, Lärmschutzproblematik am Karlsplatz, …) jedoch dem stetigen und beharrlichen Engagement der Jugendlichen von Skatement geprägt war. (Siehe dazu auch: http://www.freiburgxtra.de/skatement/rubriken/neuigkeiten/artikel/article/eine-auszeichnung-fuer-ehrenamtliches-engagement.html)

Zusammen mit dem Architekten Maier haben die Skater intensiv am 22./23. März den Plan diskutiert. Zitat von Skatement: „Herausgekommen ist ein überarbeiteter Vorentwurf, der alle geäußerten Wünsche in der einen oder anderen Weise berücksichtigt. Erste Reaktionen aus der Szene sind durchweg positiv. Architekt sowie Garten- und Tiefbauamt haben die Überarbeitung erhalten – nun sind alle gespannt auf die Reaktion, bzw. auf den nun folgenden zweiten Entwurf des Architekten“ (Quelle: http://www.freiburgxtra.de/portal/rubrik/newsmagazin/artikel/article/ueberarbeiteter-vorentwurf-des-skateparks-im-dietenbach.html)

Nun gibt es aber in der Szene Unverständnis über den Plan, der der Drucksache anhängt, weil er nicht den letzten mit den Skaterinnen und Skatern diskutierten Planungsstand widerspiegelt. Der abgestimmte Entwurf enthielt für die Skater wichtige Verbesserungen: „Hier sind im unteren Abschnitt die lange gekrümmte kleine Spine und die beiden Speedwobbels enthalten, auf die wir Herrn Mayer besonders hingewiesen hatten, da sie schließlich elementar zum Schwungholen sind.“ (Quelle: http://www.boardmag.com/mag/skateboard/artikel/und-der-korrigierte-dietenbachentwurfwenn-dann-so) und weiter:

„Jetzt wurden ausdrücklich beim Architekturbüro bestimmte Wünsche angebracht und ein Plan verabschiedet, hinter dem alle stehen können und würden. Dennoch werden diese Wünsche – trotz ausdrücklicher Klarstellung – nicht berücksichtigt, was den Sinn und Zweck des Parks und seine Funktion in der Sicht vieler Skater in Frage stellen würde.“

Auch für mich ist dies unverständlich und höchstens so erklärbar, dass möglicherweise durch den langen Vorlauf – Vorlage kommt ja auch von Vorlauf – diese Änderungen noch nicht eingearbeitet werden konnten.

Aus diesem Grund frage ich Sie:

  1. Ist der in der Anlage zur Drucksache SP-14/001 angefügte Plan maßgeblich für die Bauausführung?

  2. Werden die von den Skatern angefügten Änderungen, übernommen?

  3. Welche Kosten werden für die weiteren Bauabschnitte veranlagt?

Weiterhin bitte ich Sie, kompetente Vertreter von Skatement zu den Beratungen in den Fachausschüssen hinzuzuziehen, etwa Herrn Aaron Amman, Philipp Gehrke, Matthias Kappler.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen schon im voraus und bitte um eine Beantwortung der Anfrage gerne auch mündlich im Bauausschuss.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Müller, Stadtrat Junges Freiburg

Ergebnisse des interfraktionellen Briefs zu Skateplätzen

Junges Freiburg hatte gemeinsam mit allen anderen Fraktionen und Gruppierungen im Gemeinderat einen Brief zum Thema Skateplätze geschrieben.

Inzwischen kam die Antwort:

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Anzumerken wäre, dass die Information, dass der Standort Dietenbachpark vor eineinhalb Jahren von den Skatern abgelehnt worden sei, ist allerdings nicht richtig. Der Dietnebachpark war vor viereinhalb jahren (Mai 2009) im Gespräch und wurde damals u.a. wegen Sicherheitsbedenken und fehlender Bahn-/Bus-Verbindungen in der Nähe abgelehnt. In der Auswahl der möglichen Standorte, die das Garten- und Tiefbauamt im Oktober 2011 vorschlug, war der Dietenbachpark gar nicht vertreten.

Ich hoffe, aber dass der Bau im Dietenbachpark schnell starten kann.