Ein Pumptrack für Freiburg

„Ein Pumptrack für Freiburg“ ist mit 404 Stimmen auf Platz 2 des Beteiligungshaushalts gelandet. Schon beim letzten Beteiligungshaushalt erhielt das Anliegen über 400 Stimmen und landete damit 2017 auf Platz 1.

Kinder fahren mit Rollern und Rädern auf einem Pumptrack.

Neben dem Mountainbike Freiburg e.V. und Junges Freiburg e.V. stehen auch das Jugendtreff JATZ e.V., der Skateboardingverein Freiburg e.V. und das Jugendbüro des Jugendbildungswerk hinter der Forderung, dass unsere Fahrradstadt einen Pumptrack erhalten sollte.

Entgegen dieser großen Unterstützung steht im Augenblick das Verhalten der Stadtverwaltung. Nachdem von den Mitarbeitern im städtischen Garten- und Tiefbauamt schon eine Fläche in der Alban-Stolz-Anlage in Zähringen gefunden wurde scheint das Projekt im Augenblick still zu stehen.

Die Alban-Stolz-Anlage ist Teil des kooperativen städtebaulichen Entwicklungsverfahrens Zähringen Nord. Dort entstehen viele neue Wohnungen in denen über 2000 Freiburger*innen leben könnten. Parallel zur wachsenden Nachbarschaft muss auch das Freizeitangebot erweitert werden – zum Beispiel durch den Bau eines Pumptracks für Groß und Klein!

Wir fordern, dass die Planung des Pumptracks wieder aufgenommen wird und eine Umsetzung im aktuellen Doppelhaushalt vorgesehen wird. Dementsprechend haben wir einen Antrag in die Beratungen zum Doppelhaushalt 2019/2020 eingebracht.

Was ist ein Pumptrack?

Ein Pumptrack ist eine Bahn mit Wellen und Steilkurven, der sich mit allem befahren lässt, was rollt: Fahrräder, Tretroller, Laufräder, Skateboards oder Inliner. Durch Gewichtsverlagerung gilt es Geschwindigkeit aufzunehmen. Es ist leicht zu lernen, macht schnell Spaß und schult ganz nebenbei Balance, Körpergefühl und Ausdauer. Kinder und Jugendliche können spielend ihre Freude am Radfahren entdecken, ambitionierte Sportler an ihrer Technik feilen. Dadurch haben sich Pumptracks in vielen anderen Städten bereits als vielseitige, bewegungsanimierende Treffpunkte für alle Altersklassen bewährt.

Lukas Rede zum Wahlkampfauftakt von Monika Stein

Hier hätte ein Foto von Lukas, Monika und Markus am Redepult im Grünhof sein müssen.

Diese Rede hat Lukas Mörchen stellvertretend für Junges Freiburg am 17.02.2018 zur Gründung der Wähler*innen-Initiative von Monika Stein im Grünhof gehalten.

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

ich kenne Monika nun seit Herbst 2014, also fast vier Jahre. Vier Jahre in denen sie zuerst ohne Gemeinderatsmandat und seit 2 Jahren als Nachrückerin engagiert ihre Politik durchgezogen und uns „Anfängern“ ihre Erfahrung vermittelt hat. Unser Verhältnis innerhalb der Fraktion und ihr Verhältnis zu anderen, z.B. zu Mitgliedern von Junges Freiburg oder Gästen in der Fraktion ist dabei immer auf einer Augenhöhe geblieben. Das Gleiche wird passieren, wenn Monika Oberbürgermeisterin ist: Im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, besonders mit Kindern & Jugendlichen wird sie immer auf einer Augenhöhe bleiben, die Person gegenüber ernst nehmen und interessiert zuhören! Deshalb unterstütze ich Monika!

Thematisch lagen Junges Freiburg besonders die Themen Digitalisierung und Urbanisierung sowie – Überraschung – Jugend am Herzen.

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Rede von Sergio zu den Stadtteilleitlinien im Stühlinger

Die Rede bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 9 STELL Stühlinger hier: Umsetzung der Projektliste der Gemeinderatssitzung am 03.03.2015.

Liebe Anwesenden,

Es gab im Stühlinger eine vom Bürgerverein organisierte Abstimmung, für welche Projekte die für Finanzierungsfonds zur Verfügung gestellten Gelder benutzt werden sollen. Das Jugendzentrum Letz-Fetz hat ca. 20 Jugendliche mobilisiert an dieser Abstimmung teilzunehmen, an der sonst nur betagte Bürger teilgenommen hätten. Unter den Vorgeschlagenen Projekten gewann also ein neuer Bolzplatz die Abstimmung, aber weil das dem Bürgerverein nicht passte wurde eine neue Abstimmung gemacht, da die letzte aufgrund der vielen Jugendlichen ja nicht repräsentativ sei. Dummerweise gewann wieder der Bolzplatz, also entschied man sich das Geld einfach auf alle Projekte aufzuteilen. Jetzt hört man, 15 000 werden vielleicht gar nicht für einen Bolzplatz reichen, gleichzeitig will man aber 4 000 für eine Büchertausch-Telefonzelle ausgeben.

Politiker und Bürger beschweren sich gerne darüber, dass es zu wenig Jugendbeteiligung geben würde. Wenn sie dann aber da ist wird sie meistens als störend empfunden.

Es wäre ein Zeichen des Versagens für Jugendbeteiligung, für einen demokratischen Prozess und ein Scheitern des Konzepts Bürgerverein, welcher ja alle Bürger eines Stadtteils vertreten sollen, wenn dieser Bolzplatz nicht gebaut werden sollte. Deswegen bitte ich darum, dass das Garten und Tiefbauamt sich der Sache wohlwollend annimmt und sollte das Geld nicht reichen, muss eine Lösung gefunden werden. Vielleicht braucht man ja keine 4 000 Euro um eine Telefonzelle zu kaufen.

Nach dem Gemotze möchte ich aber noch das Letz-Fetz loben. Ich freue mich wenn ein Jugendzentrum es schafft Jugendliche an demokratische Prozesse heranzuführen und sich ins Zeug wirft, das diese auch Erfolg zeigen.

Vielen Dank.

Jugendbeteiligung erhält neuen Stellenwert in der Landesgemeindeordnung

Erfolg für baden-württemberg-weite Initiative mit Freiburger Wurzeln

Jugendbeteiligung erhält neuen Stellenwert in der Landesgemeindeordnung

positives Signal vor der ersten Kommunalwahl ab 16

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Am heutigen Dienstag hat das Landeskabinett ein Eckpunktepapier zum Thema „Jugendbeteiligung und Änderung des §41a“ beschlossen und der Öffentlichkeit vorgestellt. Junges Freiburg Stadtrat Sebastian Müller hatte im November gemeinsam mit der „Studiengruppe Jugendbeteiligung“ aus ehemaligen Nürtinger, Tübinger und Hechinger Jugendgemeinderäten eine Petition an die Landesregierung initiiert, in der verbindliche Regelungen für alle Gemeinden in baden-Württemberg gefordert wurden. Das Ziel, Rahmenbedingungen für eine Politik mit und für jungen Menschen wird nun angegangen:

„Endlich erhalten Jugendliche ein Antrags-, Vorschlags- und Anhörungsrecht im Gemeinderat und sind nicht auf das Ermessen des jeweiligen Bürgermeisters und des jeweiligen Gemeinderats angewiesen, ob die Jugendvertreter ihre Belange auch direkt im Gemeinderat vorbringen können“, so Stadtrat Müller.

Ein solches Recht ist bereits seit Jahren beispielsweise in der Gemeindeordnung Schleswig-Holsteins und Niedersachsens festgeschrieben. Zudem sollen Jugendliche nun die Einrichtung einer Jugendvertretung verlangen können, wenn sie eine bestimmte Anzahl an Unterschriften nachweisen können. In Freiburg wären dies 250.

Auch ein eigenes Budget für eine solche Jugendvertretung ist dann vorgeschrieben: Damit wird aus der Alibi-Mitsprache ein verbindliches Mitwirkungsrecht. Es freut uns, dass diese Ankündigung im Vorfeld der Kommunalwahl erfolgt. Denn wer mitwählt, darf nun bald selbst mitbestimmen und gestalten“, so Vorsitzender von Junges Freiburg Michael Wegert.

Eine solche Jugendbeteiligung wird die Gemeinden verpflichten, Kinder und Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die von Kindern und Jugendlichen in besonderer Weise genutzt werden, zu berücksichtigen: Schwimmbäder, Sportanlagen, Schulen, Radwege, Schulhöfe, Bolzplätze und Freiräume können dann erst nach Rücksprache mit den zukünftigen Nutzern entstehen.

Zitat aus der Pressemitteilung der Landesregierung: „Die Eckpunkte sehen daneben eine Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen vor, indem deren Beteiligung in der Gemeindeordnung verankert wird. Die Jugendlichen erhalten ein Antragsrecht auf Einrichtung einer Jugendvertretung. Dieser steht dann ein verbindliches Rede-, Anhörungs- und Antragsrecht im Gemeinderat sowie ein eigenes Budget zu, das der Gemeinderat festlegt.“

Link zum Gesetztesentwurf

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