Hilfsfrist des Rettungsdienstes, Parksituation vor der Dialyse Ost in der Schreiberstrasse

2013-03-30 13.14.25

Freiburg, den 31.3.2012

Betreff: Anfrage nach § 24 Abs. 4 GemO außerhalb von Sitzungen
hier: Hilfsfrist des Rettungsdienstes, Parksituation vor der Dialyse Ost in der Schreiberstrasse

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Prof. Dr. Haag,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Neideck,

laut Bericht der Badischen Zeitung vom 23.3.2013 unter dem Titel: „RETTUNGSDIENSTE – Kein Navi an Bord: Verzögerung bei Notfalleinsatz“,1 wird dort neben der seltsamen Nummerierung der St. Georgener im Bereich Bifänge auch beschrieben: „Ganz abgesehen davon verpassen die Retter immer öfter die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von 15 Minuten.“

Die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist ist die maximale zeitliche Obergrenze bis zu der ein erstes Rettungsmittel eingetroffen sein muss. Eine Aussage, dass diese immer häufiger verpasst würde ist Besorgnis erregend, da sich dadurch eine Verschlechterung in der Qualität der Notfallversorgung ergeben kann.

Deshalb Frage ich sie:

  1. Wie hat sich die Einhaltung der gesetzlichen Hilfsfrist in den vergangen Jahren in Freiburg entwickelt?
  2. In wie vielen Fällen wurden in den vergangen Jahren die Hilfsfrist versäumt? Wie viel Prozent der gesamt Fälle war es dabei?
  3. Gibt es Veränderung seit der Einführung der integrierten Leitstelle?
  4. Unterstützt die Verwaltung die Forderung nach der Verkürzung der gesetzlichen Hilfsfrist von 15 auf 10 min, wie sie von einigen Hilfsorganisationen auf Landesebene derzeit angestrebt wird?
  5. Die gesamte Benennung der Strassen im Bereich rund um die Bifänge in St. Georgen ist relativ unübersichtlich. Wäre es aus Gründen der Vereinfachung möglich Teile der Strasse bzw. Strassen umzubennen? Besonders vor dem Hintergrund das es in Freiburg eine lange Liste noch zu ehrender Persönlichkeiten gibt und auch die Geschlechterverhältnisse für Strassennamen ausgeglichen werden sollen?
  6. Welche Vorschriften gibt es für die gut sichtbare Anbringung von Hausnummern und wie und wie oft werden sie überprüft?

Weiterlesen

Anfrage zum Brand im Übergangswohnheim

Das Übergangswohnheim in der Wiesentalstrasse

Freiburg, den 1.1.2013

Betreff: Anfrage nach § 24 Abs. 4 GemO außerhalb von Sitzungen
hier: Wohnraumversorgung von obdachlosen Familien mit Kindern

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister von Kirchbach,

am Morgen des 21.12.2012 um 4:54 weckte mich mein Rettungsdienst-Melder wegen eines Alarms mit dem Stichwort „Vollbrand Übergangswohnheim“. Glücklicherweise konnte durch beherztes Eingreifen eines Jugendlichen eine größere Katastrophe vermieden werden (Freiburg: Held des Tages: Brand in Freiburger Heim: 16-Jähriger rettet Bewohner – badische-zeitung.de. (n.d.). Retrieved: December 28, 2012, from http://www.badische-zeitung.de/freiburg/brand-in-freiburger-heim-16-jaehriger-rettet-bewohner–67340301.html) , sodass auch keine Versorgung durch zusätzliche Kräfte von Nöten war und der Hintergrundalarm abgebrochen werden konnte.

Aus der Darstellung in der Zeitung am 21.12. und auch am 28.12.2012 (Freiburg: Brand in Obdachlosenunterkunft: Held der Wiesentalstraße: Wie ein 16-Jähriger viele Menschen rettete – badische-zeitung.de. (n.d.). Retrieved December 28, 2012, from http://www.badische-zeitung.de/freiburg/held-der-wiesentalstrasse-wie-ein-16-jaehriger-viele-menschen-rettete) ergeben sich für mich – unabhängig vom Einzelfall – folgende Fragen, insbesondere auch aufgrund der Aussage, dass „Schon seit drei Jahren leben die beiden in der Unterkunft, zurzeit nur auf zwei Matratzen.“ (ebenda):

  1. Wie lange dauert der Aufenthalt von Familien mit Kindern im Durchschnitt in einem Übergangswohnheim, bis sie normal, d.h. in einer eigenen Wohnung wohnversorgt werden können bzw. konnten?
  2. Wie viele Familien mit Kindern sind in Freiburg derzeit Wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht?
  3. Wie viele Familien mit Kindern leben derzeit im Übergangswohnheim?
  4. Wird diese Personengruppe bei der Versorgung bevorzugt behandelt?
  5. Wie viel Wohnraum wird für diese Gruppe derzeit und in absehbar erZeit benötigt?
  6. Für Wohnungen empfiehlt der Landesfeuerwehrverband den Einbau von einem Rauchmelder oder besser noch einem Rauchmelder pro Zimmer: “Ein Rauchmelder pro Wohnung als Mindestschutz zwischen Wohn- und Schlafbereich. Besser: Rauchmelder vor jedem Schlafbereich und in den Schlaf- und Kinderzimmern“ (Filderstadt: Rauchmelder – Lebensretter (n.d.). Retrieved: December 28, 2012, from http://www.feuerwehr-bw.de/index.php?id=109)
    Sind diese in den genannten Räumlichkeiten im Übergangswohnheim eingebaut?
  7. Wenn nein, ist dann eine Nachrüstung geplant? Weiterlesen