Dietenbach mit Potential für Kinder und Jugendliche

Am heutigen Freitag, den 05. Oktober 2018 hat das Preisgericht zum städtebaulichen Wettbewerb Dietenbach einen Entwurf ausgewählt (siehe Pressemitteilung der Stadt Freiburg).

Unser Stadtrat Lukas Mörchen nahm als stellvertretendes Mitglied an den Sitzungen des Preisgerichts teil: „Neben den grundlegenden städtebaulichen Qualitäten halte ich diesen Entwurf auch aus der Perspektive von Kinder und Jugendlichen für besonders geeignet. Besonders attraktiv sind die solitären Kitas bzw. Familienzentren die in die Quartiere und zentralen Plätze integriert sind sowie der Schulcampus, der in räumlicher Nähe zu den Schulen im benachbarten Rieselfeld liegt. Außerdem bietet der Entwurf sowohl für Kinder als auch Jugendliche kurze Wege in Freiräume.“

Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung zu einem städtebaulichen Rahmenkonzept möchten wir nochmal auf die sogenannte Freiburger Kinderstudie und weitere Erkenntnisse aus der Sozialraumforschung hinweisen. Es ist uns wichtig, dass die Erfolge aus Rieselfeld und Vauban auch hier einfließen und dass aus Fehlern in der Gestaltung der Räume gelernt wird.

Klimawandel und die heiße Luft der SPD (Teil 2)

Vor kurzem ging es ja auf dieser Seite um die heiße Luft der SPD Freiburg beim Thema Klimawandel:

Daher nochmal ein Beitrag zum faktischen Abstimmungsverhalten der SPD-Fraktion beim Thema Mehrfachbeauftragung Wohnbaugebiet Zinklern im Freiburger Gemeinderat:

Zwischen Worten und Taten der SPD im Bereich einer nachhaltigen Stadtentwicklung klaffen Welten!

Hatte die SPD-Fraktion doch sämtliche an einer nachhaltigen Entwicklung orientierten Zusatzanträge von JF/GRÜNEN + UL (siehe Anlage), die nicht von der Verwaltung „übernommen“ worden waren (Ziffern 1, 4, 5 wurden in der Gemeinderatssitzung teilweise leicht modifiziert von der Verwaltung als eigener Antrag übernommen), abgelehnt. Diese Ablehnung seitens der SPD  betraf die Ziffern 2, 3 und 6. Die Ziffer 3 erhielt nur deshalb eine Mehrheit, weil StadträtInnen der Freien Wähler zustimmten.

Die SPD lehnte somit neben Ziffer 2 (mindestens 75% Mehrfamilien-/Geschosswohnungsbau – obwohl gerade dieses Segment aufgrund der Wohnungsknappheit besonders nachgefragt ist und zudem eine flächensparende und vergelichsweise kostengünstigere Bauform darstellt), die Option für die Mehrfachbeauftragung zur Integration auto- bzw. stellplatzreduzierte Bereiche (Ziffer 3) als auch das Ziel zur Entwicklung eines CO2- bzw. klimaneutralen Quartieres (Ziffer 6) ab.

Während eine Ablehnung seitens der CDU nicht unbedingt verwundert, ist ein solcher Rollback in Sachen Nachhaltigkeit bei der SPD schon bemerkenswert – inbesondere angesichts der öffentlichen Äußerungen bekannter SPD-GenossInnen, die medienwirksam das Gegenteil als politisches Ziel der SPD verbreiten …